Vassilakou: Elektromobilität mit Füssen treten ?

Vassilakou will Fussgänger und Radwege"Bis 2030 soll ein größtmöglicher Anteil des 'motorisierten Individualverkehr' auf den öffentlichen Verkehr und nicht motorisierte Verkehrsarten verlagert werden - oder mit neuen Antriebstechnologien (wie
Elektromobilität)
erfolgen." Der Wiener Gemeinderat legte in seiner letzten Sitzung im Jahr 2014 strategische Grundsteine für die Entwicklung der Stadt in den kommenden zehn Jahren - mittels eines Konzepts. Im Bereich des Fußverkehrs gibt der Wiener Gemeinderat der Stadt eine Grundsatzstrategie vor, wie in den kommenden Jahren der Fußverkehr gefördert werden soll.

"Wien ist eine Stadt, die vielfältigste Formen der Mobilität ermöglicht. Dabei nimmt das Zu-Fuß-Gehen schon heute einen hohen Stellenwert ein. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Schritte unternommen, um den Fußverkehr attraktiver zu machen. Beispiele dafür sind der Umbau der Mariahilfer Straße zu einer modernen und großzügigen FußgängerInnen- und Begegnungszone, die Umgestaltung der Meidlinger Hauptstraße, Tempo 30 in Wohngebieten. Mit dem Grundsatzbeschluss legen wir den Grundstein, Wien in den kommenden Jahren zu einer Hauptstadt für FußgängerInnen und umweltfreundlichen Verkehr zu machen", so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.



Interessant dazu folgende Fakten:

.) Das Jahr 2015 widmet die Stadt Wien den Fußgängern. 2,5 Millionen Euro sollen für Geh-Cafés, Schrittzähler-Apps oder eine Fußwegkarte locker gemacht werden.

.) Die Firma Car2Go betreibt im Wiener Stadtgebiet seit mehreren Jahren 800 Benzin-Smarts, das sind 2-Sitzer ohne Kofferraum mit rund 5(!) Liter/100km Benzinverbrauch im Stadtverkehr ... mit großzügiger Unterstützung der Wiener Stadtregierung.
Zum Vergleich: In Stuttgart fahren erfolgreich 500 Elektro-Smarts. Car2Go möchte aber in Wien eine notwendige Lade-Infrastruktur nicht mitfinanzieren .....

.) Knapp ein Drittel der Wiener Bevölkerung fühlt sich durch Verkehrslärm gestört (Schulnote 3-5)

.) Das "Fachkonzept Mobilität" der Wiener Stadtregierung sieht eine Reduzierung von CO2, Feinstaub und Stickoxiden vor. Wie Frau Vassilakou das OHNE baldigen Umstieg auf Elektromobilität (besonders bei gewerblichen Fuhrparks/Lieferdienste, Zusteller etc) schaffen möchten, hat Sie uns bisher noch nicht verraten .....


Link: Mobilitätskonzept Wien bis 2030





[quelle: ots, rathauskorrespondenz, wikipedia]

 

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