Post erhält 79 neue E-Autos ... und 3,2 Millionen Steuergeld

Was haben eine Handvoll Unternehmen, das e.Taxi Wien und die heimische Post gemeinsam? Sie alle nutzen den Nissan e-NV200.  Die Post AG stockt ihre Elektro-Flotte mit 59 Nissan e-NV 200 und 20 Mercedes Benz E-Vitos auf. Mit den Neuerwerbungen verwendet die Post für die Zustellung bereits 862 umweltfreundliche ein- und mehrspurige E-Fahrzeuge und stellt somit den größten Elektro-Fuhrpark Österreichs. Erstmalig kommen die Elektro-Autos auch in der Paketzustellung zum Einsatz. "Vier der neuen E-Vitos sind für die reine Paketzustellung vorgesehen. Damit setzen wir erstmals auch im wachsenden Markt des Paketservices auf e-mobility", erklärt DI Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post, bei der Übergabe der neuen Fahrzeuge gemeinsam mit Umweltminister DI Andrä Rupprechter. Darüber hinaus werden die Nissan  e-NV 200 mit einer besonders umweltfreundlichen Folie der Firma 3M beklebt, die vollkommen PVC-frei ist. Was also unterscheidet die beiden Projekte? Die Österreichische Post AG erhält stolze 3.265.722 durch das Programm "klima:aktiv mobil" (Ref. Nr. KR11EM0K00586 - Modellregion Elektromobilität) gefördert durch den "Klima- und Energiefonds" mit den Mitteln des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW). Alle anderen Unternehmen und das e.TaxiWien hingegen ehalten € 4.000 je Fahrzeug.
Post AG erhält 3,2 Millionen Euro für Elektromobilität

"Der motorisierte Verkehr ist zu 95 Prozent vom importierten Erdöl abhängig und für ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich. Daher müssen wir verstärkt in klimaschonende Mobilitätsangebote investieren. Mit dem 'Klima- und Energiefonds' und dem 'klima:aktiv mobil'-Programm unterstützen wir Betriebe und Gemeinden bei klimafreundlichen Mobilitätsprojekten mit erneuerbarer Energie - wie die Österreichische Post AG", so Umweltminister Andrä Rupprechter.


[quelle: post ag/ots, stromfahren]