Ab März: SOKO Klimafonds zeigt, wie effizient E-Förderungen in Österreich sind

Jedes Jahr erneut fragen sich viele Österreicher und KMUs nicht nur, wohin die Förderungen, also viele Millionen Euro des KlimaFonds hingehen - sondern WAS GENAU der konkrete Nutzen NACH ERHALT DER FÖRDERUNGENist für die einzelnen Bürger bzw. Unternehmen. Der jährliche Geschäftsbericht zeigt lediglich eine Aufschlüsselung über die Gesamtsummen der geförderten Projekte. Die Stromfahren-Redaktion hat in Zuge der Recherchen für den Jahresbericht Elektromobilität - mit erheblicher Unterstützung der Stromfahren INSIDER zusätzlich Daten über die Effizienz der eingesetzten Steuergelder in den einzelnen Projekten gesammelt.

Mittlerweile genug, um einen rund 10seitigen 'Sonderteil' zum Jahresbericht Elektromobilität zu veröffentlichen - voraussichtlich im März. Vereinfacht ausgedrückt: Eine transparentere Darstellung von INPUT und OUTPUT der 'emobility-relevanten' KlimaFonds-Projekte 2011-1013.

Beispiele:
.) KR11EM1K00554 / Wiener Stadtwerke Holding AG /
SMILE - Smart Mobility Info & Ticketing System Leading the Way for Effective E-Mobility Services / Förderung € 2.885.800
.) KR11EM1K00303 / AVL List GmbH / VECEPT - All Purpose Cost Efficient Plug-In Electric (Hybridized) Vehicle /Förderung € 2.803.900

Neuester Fall: 'E M I L I A'
KR13EM5F11494  AIT Austrian Institute of Technology: Projekt "EMILIA" - Bedarfsgerechte Elektromobilitätsangebote.
Hier fließen bis zu € 2,6 Mio in einen 'innovativen' Online-Ideenwettbewerb, wo am Ende ein Gewinnspiel tolle Preise verspricht: Gutscheine von REWE (insgesamt € 1.500,-), einen Urlaub in Kärnten und insg. 3 Wochenenden'Elektroauto fahren'. Ausserdem wollen 15 Unternehmen - darunter bestens bekannte wie AustrianMobilePower und MAGNA - bis 2017  "technologischen Optimierungen von Transportfahrzeugen und innovativen Konzepten für die Güterlogistik im urbanen Raum" ERFORSCHEN.

Top-10 Ideen in der Rubrik Elektromobilität:

.) Akku-Schonen durch Induktion und Kondensatoren
.) E-Bike als Transportmittel
.) Twizy (Renault) in der "gewerblichen" Version = Ladeklappe hinten usw.

Wenn man bedenkt, dass weitaus innovativere Projekte wie zB. der in Wien entwickelte ALVA Flash und UDO noch 2015 und weitere Nutzfahrzeuge, zB. aus den Niederlanden
auf die Strasse kommen, muss man sich fragen, wieviel von den € 2,6 Mio. alleine in die von Neurovation (finanziert von 1000x1000.at/Hr. Willfort) erstellte Homepage geflossen ist ...


Tatsache: Wie bereits MAGNA (€ 20 Mio./siehe JB 2010) erhielt z.B. AVL List € 2,8 Millionen ebenfalls für die Entwicklung von HYBRID-FAHRZEUGEN





Gegenstand der Überprüfung von SOKO KLIMAFONDS waren die Umsetzungen der Förderentscheidungen 2011 bis 2013
/2014. Infos, Daten, Hinweise senden Sie bitte weiterhin an jahresbericht-@-stromfahren-at. Sämtliche Eingänge werden weiterhin streng vertraulich behandelt.