Standard-Redakteur: Unwissenheit bei E-Antrieb schützt vor Challenge nicht

"Alles, was man im Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher" könnte von Standard-Redakteur RUDOLF SKARICS stammen - ist jedoch von Mark Twain. Nach vielen Monaten des Ignorierens  hat sich die Stromfahren-Redaktion aufgrund zahlreicher Reaktionen von Benutzern dazu entschlossen, die geistigen Ergüsse des Standard-Redakteurs RUDOLF SKARICS näher zu untersuchen. Wohlgemerkt - es geht ausschliesslich um Artikel über sogenannte 'alternative Antriebe' - sprich Hybrid, Erdgas, Biogas, Wasserstoff und eben Elektroantrieb.

Beispiel: Erdgas, Hybrid & Co: Wunsch und Wirklichkeit , Standard 2.4.2015

So findet man etwa bei Renault-Nissan auffällig viele Elektromodelle. Bei Toyota ist der Hybridantrieb, so wie man ihn dort auch erfunden hat, als Schwerpunkt zu erkennen, vom reinen E-Auto hält man dort wiederum eher wenig. Der Plug-in-Hybridantrieb, also Hybridfahrzeuge, die auch erhebliche Strecken rein elektrisch fahren können, ist wiederum eine Domäne der Luxus- und Sportwagenhersteller.
..... Erdgas wäre die nächstliegende Möglichkeit, den CO2-Ausstoß des automotiven Personenverkehrs erheblich zu reduzieren, sogar mit Zukunftspotenzial in Richtung CO2-freie Antriebe (Audi e-gas) - allein, es gelingt nicht, der Technologie auch den nötigen Charme zu verleihen. Es gibt keine großen, aber viele kleine Ursachen dafür.

Link zum Originaltext von Herrn SKARICS

Anm.d.Red.:  PLUGIN-HYBRID: Bei Luxus- und Sportwagenherstellern? Der Prius/Kompaktklasse ist Toyotas 'Erfolgs-Story' und erfunden hat den Hybridantrieb 'irgenwer' vor ~100 Jahren. Weitaus meistverkaufte Plugin-Hybrids sind weltweit Chevy Volt/Opel Ampera und Volvo V60 sowie Ford C-max und Ford Fusion - also weder Sport noch Luxus.  Erdgas besitzt noch immer 75-80(!) Prozent des CO2 von Benzin bzw Diesel und ist obendrein schmutzige Technologie, also NICHT erneuerbar. Abhängigkeit von Putin & co, usw...


Beispiel: Charaktersache Elektroantrieb  Standard 3.4.2015

..... Anders beim elektrischen Golf namens GTE: Der Golf ist das Schweizermesser der Automobilwelt. Er ist damit berühmt geworden, einfach alles zu können, und er kann tatsächlich fast alles, was ein einziges Auto auf einmal können kann. Da sind gerade einmal gut 100 Kilometer Reichweite im Winter schlicht zu wenig, auch wenn er im Sommer dann vielleicht doch fast doppelt so weit kommt. Die direkte Übersetzung des Erfolgsprinzips des Verbrennungsmotors auf die elektrische Ebene ist nicht zu schaffen. Vielleicht sind deshalb bloß manche Fragen nicht ganz richtig gestellt. Denn praktisch jeder wird auf "Wollen Sie einen Golf mit Elektroantrieb?" jubilierend mit Ja antworten.

Link zum Original von Herrn SKARICS

Anm.d.Red.: e-Up und e-Golf sind - innerhalb der E-Branche - die bekanntesten ANTI-Beispiele für Elektroautos (in-effizient, Eigengewicht, Verkäufer wollen sie nicht,..). 100 Kilometer zu wenig? Für wen? Für 95% der Pendler ist das laut EU ausreichend für täglichen HIN- UND HEIMWEG. "...dann vielleicht doppelt so weit kommt"? 200 Kilometer Reichweite? WOHER NEHMEN SIE DIESE ZAHLEN, HERR SKARICS ? VON DER KRONE ? VON 'ÖSTERREICH'? WARUM LÄSST SIE DER STANDARD - EINE GESCHÄTZTE QUALITÄTS!ZEITUNG - ÜBER ETWAS ANDERES ALS BENZINER UND DIESEL-PKW SCHREIBEN ?
 

-> DIE HERAUSFORDERUNG:
FRAGEN ZU TECHNISCHEN GRUNDLAGEN, E-AUTO-MODELLEN, ERDGAS, HYBRID UND WASSERSTOFF: Stromfahren möchte Sie zu einem kleinen Wissens-Test/Quiz herausfordern - mit einem unabhängigen Energie-Experten (von TU Wien?) als unabhängiger Schiedsrichter. Beispiel: 30 Fragen, Stromfahren muss jedoch mindestens 50% mehr Fragen richtig beantworten.

Der Verlierer nach Punkten stellt sich 1 Stunde auf Stephansplatz mit T-Shirt des jeweils anderen: 'I LOVE STROMFAHREN.AT' bzw. 'I LOVE DER STANDARD.AT' und spendet an das St. Anna Kinderspital. Zeit für die Annahme der Challenge bleibt nur noch bis 20. April.

WIE LAUTET IHRE ANTWORT, HERR SKARICS ?

Lassen Sie sich ruhig Zeit ... bis Montag, 20. April. Wenn Sie sich bis dahin nicht gemeldet haben wissen wir über ihr (Un)Wissen abseits von Benzin und Diesel Bescheid und alles ist 'gut'.

Sonnige Grüsse!

Die Stromfahren-Redaktion

 

Ergänzung:
Herr SCARICS (bezeichnet sich selbst als "Auto-Journalist") hat sich seither trotz mehrmaliger Nachfrage via Standard NICHT mehr gemeldet ... welch Überraschung! :-D

 

 

[quelle: derstandard.at, stromfahren]