WAVE 2015: Österreich wieder Sperrzone

wavetrophy 2015 deutschland schweizWien: Ende Juni 2013 war das letzte Mal, dass Louis Palmer mit der WAVE durch Österreich tourte. Der Grund: Im Herbst des Jahres war Nationalratswahl und Wiens Stadtregierung - allen voran die (angeblich so grüne) Vizebgm Vassilako wollte (und will bis heute) den motorisierten Individualverkehr REDUZIEREN - keinesfalls zusätzlich promoten - egal ob Benziner, Erdgas (teuer geförderte Taxis) oder eben Elektroautos. Somit wurde nicht in Wien, zB. vor dem Parlament, sondern westlich von Wien in einem kleinen Dorf namens Neulengbach gestartet. Damals mit 'nur' 33 Elektrofahrzeugen, darunter Twike, zwei Johammer e-Motorbikes und Exoten wie zB. e-Trabi und ein Viking Trike.

Graz
Statt am Hauptplatz/Jakominiviertel wurde man auf einen kleinen Platz einige hundert Meter weiter "verbannt". Hier waren statt vielen hundert Einheimischen lediglich einige Touristen vorort.

Innsbruck
Nach der spektakulären Großglockner-Fahrt kam man schließlich nach Innsbruck - direkt zum Platz vor der Landesregierung. Fast vier Stunden standen 33 Elektrofahrzeuge entlang der gesamten Gebäude-Front. Aber statt einer Begrüßung durch - irgendeinen - Landespolitiker wurde nur ein einziges Fahrzeug, ein Tesla von zwei "Presseleuten" der Tiroler Landesregierung fotografiert - unbemerkt von zahlreichen Interessenten - ein Stockwerk darunter in der Tiefgarage. Man wollte sich in der Öffentlichkeit keine Blöße geben: Das Land Tirol hatte damals - genau wie Wien - kein eigenes "e-mobility-Programm" für die Wähler/innen anzubieten. Somit wurde der e-Pionier samt den Teilnehmern der WAVE 2013 einfach nur "geduldet". Und jetzt fragen Sie Louis & sein Team, warum er seit damals Österreich zur emobility-"Sperrzone" erklärt hat ...

Schweiz

Im Vergleich zu Österreich war hier großes Interesse  - vor allem von den Gemeinden. Man begrüßte diese Initiative von Elektroauto- Enthusiasten überall herzlich und mit dem Albula-Pass hatte man ebenfalls ein beeindruckendes Erlebnis in den Alpen.

Juni 2015
Ein niederosterreichisches Team trotzt all dem und fährt begeistert mit einem bekannten, orangen Tesla Roadster die gesamte Strecke durch Deutschland und der Schweiz. Es ist das Duo "Andi und Willi" und Stromfahren berichtet laufend von ihren Etappen auf Twitter.

 

Link:  Twitter (#andiundwilli)

 

 

[quelle: stromfahren]