Niki Lauda: "Wir wollen keine Formel Effizienz"

pink angels - lauda will keine formel effizienzBenutzer 'ClaudiZOE' hat uns auf folgende Meldung hingewiesen: Niki Lauda, Rennsport-Idol mehrerer Generationen hat am Rande des schlechtbesuchten Formel1 (CO2)Rennens am Österreich- Ring am runden ORF-Tisch mit diskutiert. Das Thema: Wie kann man die Formel1 wieder attraktiv machen für die Zuseher? Seine Antwort darauf: "Wir wollen keine Formel Effizienz. Diese neuen Hybridmotoren sind viel zu leise - früher gab es noch eindrucksvollen Motorlärm. Die Fahrzeuge müssen schwieriger zu steuern sein, aggressiver fahren, MEHR LÄRM, 6 Sekunden schneller. Das ist der richtige Weg, um aus dem derzeitigen Problem wieder herauszufahren" Weiter hieß es in der hochkarätigen Runde "Es kann nicht sein, dass der Sieger aussteigt und kaum schwitzt. Das Rennen muss wieder attraktiver werden. Die Zuseher müssen den Eindruck erhalten, dass Derartiges zB. privat mit dem eigenen Auto niemals moglich sein kann."

Anm.d.Red.: Nach derartigen Aussagen von Publikums-Liebling Lauda hat er nicht nur die Sympathie der Stromfahren-Redaktion verspielt. Wir erhielten zahlreiche Emails (via Anfrage) zu diesem Thema von angemeldeten Benutzern mit der gleichen Meinung.

Für den deutlichen Zuschauerschwund beim heurigen Österreich Gand Prix (nur noch knapp die Hälfte von 2014!) waren auch die angehobenen Kartenpreise ein Grund. Experten wie Lars Thomsen sagen der 'klassischen' Formel-1 aber bereits für 2017 das endgültige Aus voraus: "Die Leute haben von lautstark dröhnenden Motoren die Ohren und natürlich auch die Nase (Abgase/CO2) bereits voll. Kleinere Teams haben bereits heute Probleme, neue Sponsoren zu finden. Interessanterweise gilt 2017 als Zeitpunkt für eine bereits beschlossene umfassende "Regeländerung" der FIA ...

Die elektrische Formel-e hingegen wird nach der allerersten Saison bereits heuer, ab der zweiten Saison für mehr Spannung und vor allem mehr Speed sorgen. Grund dafür sind die nicht mehr 100% identen Fahrzeuge wie in Saison 1.


Link: Der runde Tisch mit Lauda-Interview

 

 

[quelle: orf.at, stromfahren]