Vassilakou: CarSharing in Wien ein dreckiges Geschäft

"Wien ist anders" - das erfahren Autofahrer bereits seit Jahren an den Wiener Stadteinfahrten auf Plakaten. Abgesehen davon, dass - unter Führung von Umweltstadträtin Vassilakou - der "motorisierte Individualverkehr" verringert oder gar verbannt werden soll: In Wien fahren mittlerweile täglich 800 Smart Fortwo vom führenden CarSharing-Anbieter Car2go. Auf den ersten Blick sieht es aus nach eine guten Idee für Geldbörse und Umwelt ...

Die schmutzige Wahrheit dahinter: Diese 800 Zweisitzer
- fahren dreckig mit veralteten Benzinmotor statt sauber mit E-Motor
- verbrauchen im Stadtgebiet rund 6 bis 7Liter Sprit * (>140g CO2/km)
- wurden von der Grünen Stadtregierung gefördert


Ortswechsel: Stuttgart

Das ist nicht nur Deutschlands "Staumetropole", sondern auch Standort der deutschlandweit größten E-Carsharing-flotte. car2go betreibt seit rund 3 Jahren in Stuttgart und Umgebung eine free-floating-Flotte von mittlerweile mehr als 500 sauberen und leisen Elektro-Smarts (Verbrauch rund 15 kWh)** die nach Angaben von Daimler insgesamt über 1,5 Millionen Mal angemietet wurden, dabei rund 10 Millionen Kilometer zurücklegten und mindestens 1.000 Tonnen CO2 einsparten.

Inzwischen gilt in Wien - zumindest bis nach den rot-grünen Koalitionsverhandlungen - weiterhin: Grün reden - dreckiges Fahren unterstützen. Wien ist tatsächlich anders.


Link:
Spritmonitor.de (Smart Fortwo)


* Liter Benzin/100km,durchschnittlich, lt. Sprimonitor.de
** kWh/100km, durchschnittlich, lt. Spritmonitor.de

 


 

[quelle: car2go, emobilitaetonline.de, spritmonitor.de]